Pressespiegel HAZ vom 08.05.2010
Schon 17 Kandidaten fürs Jupa
Bereits 17 Kandidaten haben sich für die Wahlen zum neuen Jugendparlament (Jupa) für die elf Sitze gemeldet. Gewählt wird am 27. und 28. Mai.
von heidi rabenhorst WENNIGSEN. Die Mitglieder des bestehenden Jugendparlamentes haben gestern, unterstützt von Mitgliedern der Wennigser Ratsfraktionen und der Gemeindejugendpflege, einen Wahlwerbestand in der Pausenhalle der Sophie-Scholl-Gesamtschule aufgebaut. Die Jungparlamentarier hatten vor einiger Zeit aus den Reihen der Fachausschüsse Mentoren erhalten. Diese Ratsmitglieder stehen ihnen als Ansprechpartner mit Rat und Tat zur Seite. Jugendpfleger Christoph Knoke war überwältigt von der großen Resonanz der Wahlaktion. „Es gibt schon 17 Kandidaten, darunter auch sechs aus dem alten Jupa“, sagte er. „Wir wollen den Nachwuchs an die politische Materie heranführen“, sagte das Bredenbecker Ratsmitglied Hans-Heinrich Warnecke (CDU), der den Jugendlichen seit eineinhalb Jahren als Mentor hilft. Zufrieden mit dem gelungen Auftakt zeigte sich auch Martina Degenhardt (SPD). „Unser Vorhaben, die Jugend möglichst früh mit der Politik vertraut zu machen, ist uns sehr gut gelungen“, sagte die Vorsitzende des Jugend- und Sozialausschusses.
Ein positives Fazit zog auch Christina Müller-Matysiak (Grüne): „Nach vielen Durststrecken sind wir jetzt auf einem guten Weg“, sagte sie.
Während in den Nachbarkommunen die Arbeit der Jugendparlamente eingeschlafen ist, ist in Wennigsen das Interesse sogar wieder gestiegen. Der Vorwurf, die Jugend heute sei unpolitisch und desinteressiert, trifft auf die Wennigser Schüler nicht zu. Sechs Jungparlamentarier wollen sich wieder um einem Sitz bewerben. Sie haben bei der Diskussion um Bolzplätze und Skateranlagen erlebt, wie zäh der kommunalpolitische Alltag sein kann – und haben dennoch Spaß an der Jupa-Arbeit gewonnen. Die Antwort auf die Frage, ob sich der ganze Aufwand um das Jugendgremium lohnt, lautet Ja.








