Die Grünen Wennigsen laden ein:
Einladung
Bündnis 90 / Die Grünen laden zur Informationsveranstaltung ein:
Bäuerliche Landwirtschaft statt Agrarfabriken
– Folgen und Handlungsmöglichkeiten –
am Beispiel der geplanten Schweinemastanlage in Argestorf
Mittwoch, 24. Februar 2010 um 19:30 Uhr
in der Pinkenburg, Hauptstr. Wennigsen
mit: Christian Meyer, MdL Bündnis 90/Die Grünen
Sprecher für Naturschutz, Landwirtschaft, Tierschutz und Verbraucherschutz
Niedersachsen hat eine Schlüsselrolle für Ernährungswirtschaft, Umwelt- und Tierschutz. Ein Drittel der in Deutschland produzierten Eier und des Schweinefleisches sowie die Hälfte des Geflügelfleisches werden in Niedersachsen produziert. Diese Entwicklung wird insbesondere durch die Privilegierung landwirtschaftlicher Anlagen im Außenbereich unterstützt. Die Kehrseite dieser Entwicklung sind –neben den Qualen der Tiere- die eingeschränkte Planungshoheit der Gemeinden und die sinkende Lebensqualität der Nachbarn in Gebieten intensiver Tierproduktion.
Die Wennigser Grünen wenden sich gegen die aktuell geplante Schweinemastanlage eines Argestorfer Landwirts, in der 2000 Schweine unter unwürdigen Lebensbedingungen gemästet werden sollen. Nachdem betroffene Anwohner unzumutbare Auswirkungen auf ihre Wohnbedingungen bei Errichtung der Anlage in Ortsnähe einwendeten, wird seitens des Bauherrn die Genehmigung für einen Platz beansprucht, der mitten im Landschaftsschutzgebiet an einem beliebten Wander- und Radweg, in Sichtweite der Wohnbebauungen östlich von Argestorf und südlich des Wennigser Baugebietes Langes Feld liegt.
Viele Bürgerinnen und Bürger fühlen sich ohnmächtig gegenüber gegen ihren Willen errichteter Massentierhaltungsanlagen und deren Folgen für Mensch und Umwelt. Gleichzeitig spielt der Tier- und Umweltschutz im Verbraucherinnenverhalten eine immer größere Rolle und die Nachfrage nach Produkten aus ökologischen Landbau und artgerechter Tierhaltung wächst.
Wir freuen uns, dass Christian Meyer über die aktuelle Entwicklung in Niedersachsen und die zentralen Probleme der Massentierhaltung berichten und aufzeigen wird, welche Möglichkeiten bestehen, die Ansiedlung von Fleischzuchtfabriken insbesondere in Erholungs- und Landschaftsschutzgebieten aktuell und vorausschauend zu verhindern.
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